Greif Mietwäsche hat seinen jüngsten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Darin gibt der Dienstleister eine Übersicht über seine Ziele auf diesem Gebiet. Abgedeckt werden das Jahr 2025 und Kennzahlen aus 2024.
So lag der Stromverbrauch 2024 bei 7.020.070 kWh, ausschließlich aus Grünstrom. Bis 2030 soll selbiger vollständig im Unternehmen gewonnen werden. Der Gasverbrauch sank von 2017 bis 2024 um 24 Prozent (auf 51.771.228 kWh). In 2024 wurden 285.373 m3 an Wasser verbraucht. Wie bei den anderen Verbräuchen wird auch hier an Sparmaßnahmen gearbeitet.
An CO2-Emissionen kamen 24.585 Tonnen zustande und an Alttextilien 345,8 Tonnen. Durch Recycling soll der Abfall zurückgehen. Dafür sucht Greif aktuell weitere Partner. Bis 2045 will das Unternehmen seine Emissionen um 90 Prozent reduzieren.
24 Risiken ausgemacht
Inhaltlich orientiert sich das Dokument an den Vorgaben der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Das Unternehmen identifizierte 52 wesentliche Auswirkungen, 24 Risiken und 15 Chancen seiner Tätigkeit in 14 Themenbereichen als relevant.
Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen sind insbesondere der Umgang mit natürlichen Ressourcen, Energieeffizienz, Wasserverbrauch, Ressourcennutzung und Abfallmanagement. Für das Klima sollen die Auswirkungen auf selbiges reduziert werden. Auch die Arbeitsbedingungen der eigenen Mitarbeiter und von Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette spielen eine große Rolle.