24.02.2026
Textilfabrik 7.0 soll Nachhaltigkeit fördern
Nur ein kleiner Anteil der textilen Abfälle wird aktuell wiederverwertet. Um die Kreislaufwirtschaft voranzubringen, hat das Institut für Textiltechnik (ITA) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen University eine Textilfabrik 7.0 gegründet. Selbige soll sich zu einem emissionsfreien Industriepark entwickeln. Statt einzelne Prozessschritte zu verbessern, werden dort die ganze Produktion überdacht. Dafür erhielt die Hochschule kürzlich den Bewilligungsbescheid.
Deshalb sind auch unterschiedliche Fragestellungen Teil des Projektes. Dazu gehören Energieeffizienz, KI und Robotik sowie Biotechnologie. Dafür bietet die Fabrik ein Reallabor, wo Industrie und Forschung zusammen ihre Aktivitäten auf diesem Feld bündeln können. Dies leiste laut ITA einen wichtigen Beitrag, um hierzulande die Textilproduktion attraktiver und produktiver zu gestalten. Außerdem sollen neue Arbeitsplätze entstehen.
Bundesministerium fördert das Projekt
Das Institut und die Hochschule kooperieren dafür mit einer Reihe von Akteuren aus dem Textilsektor. Mit dabei sind das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein, der Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, der Verband der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Textilakademie NRW.
Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach unterstützt das Vorhaben ebenfalls. Die Hochschule hat ihren Platz in der Stadt. Auch Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) beteiligt sich.
Zukunftsfragen werden bei Eröffnung diskutiert
Zu Eröffnung laden die Projektpartner am 19. März ein, einem Donnerstag. Dabei werden künftige Fragestellungen der Einrichtung diskutiert, bspw. On-Demand-Fertigung und Digital Textiles. Der Termin dauert von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Anmeldungen sind online möglich: https://tinyurl.com/26yqgyju.Der WRP-Newsletter: Hier kostenlos anmelden