Fasson Textilpflege - Vorbildliches Marketing In der Textilreinigung 2019

Fasson Textilpflege, Hildesheim

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App in die Zukunft


Die Saubercard der Fasson Textilpflege hat sich seit Jahren als verlässliches Marketingtool und Mittel zur Kundenbindung bewährt. Um die Betriebe ihrer Franchisekette fit fürs Smartphone-Zeitalter zu machen, haben die beiden Geschäftsführer Andreas und Burkhard Hammer vor zwei Jahren eine digitale Variante der beliebten Kundenkarte in Form einer App auf den Markt gebracht. Sie ist schon jetzt ein großer Erfolg.

Reinigung 4.0 heißt für uns, den gesamten Geschäftsprozess von der Auftragsüberwachung bis zum Warenfluss transparent und elektronisch nachvollziehbar zu gestalten, das ist uns mithilfe der App gelungen“, sagt Andreas Hammer und ergänzt: „Die Systematik haben wir eins zu eins von der Kundenkarte übernommen. Allerdings hatten wir mit der Kundenkarte noch nicht die volle Übersicht und Kontrolle über die Prozesse.“ Mithilfe der App können die Mitarbeiter jetzt jederzeit auf dem Monitor nachverfolgen, wie einzelne Textilien bearbeitet werden und in welchem Status sie sich gerade befinden und auch der Kunde ist jederzeit über den Status seines Auftrags informiert.

Ein weiterer Vorteil der App sei, dass sie Kassenbon und Abholzettel überflüssig mache. Dadurch ließen sich beträchtliche Arbeitskosten einsparen, da der Abholvorgang nicht mehr umständlich quittiert und registriert werden müsse und die Suche nach Textilien weitgehend entfalle. „Ein typischer Fall ist ja, dass der Kunde zur Abholung in den Laden kommt und den Abholcoupon vergessen hat“, berichtet Hammer. Mitarbeiter müssten dann erst umständlich und zeitaufwändig die entsprechenden Kleider am Band raussuchen. Sein Smartphone dagegen vergesse der Kunde nie. „Deswegen sagen wir ihm jetzt beim wiederholten Vergessen des Bons: Du musst die App haben, sonst müssen wir Dir die Suche in Zukunft berechnen.“ Auch der Bezahlvorgang werde durch die App deutlich einfacher. Hammer zufolge komme es gar nicht so selten vor, dass Mitarbeiter beim Scannen der Kundenkarte feststellten, dass nicht genügend Guthaben auf der Karte ist. „Dann muss der Kunde per EC-Karte oder bar bezahlen – alles Vorgänge, die Zeit kosten. Mit der App dagegen können Kunden direkt in der Filiale ihr Guthaben nachladen“, so Hammer.

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In vielen Fasson-Betrieben wird der Großteil des Geschäfts bereits bargeldlos abgewickelt.
App soll Saubercard langfristig ersetzen

Entwickelt wurde die App von der kleinen Softwareschmiede Inwendo aus Hannover. Programmiert hat sie die Firma Düchting, die auch schon die EDV-Lösung zur Fasson-Saubercard entwickelt hatte. Das Konzept haben Andreas und Burkhard Hammer selbst ausgetüftelt. „Im Herbst 2016 haben wir die Idee Inwendo vorgestellt und den Kontakt zu Düchting vermittelt – ein halbes Jahr später hatten wir eine fertige Beta-Version in den Händen“, erzählen die beiden Brüder. „Wir haben heftig rumgetestet und auch Kunden, die wir gut kennen, ausführlich testen lassen, aber keine Fehler entdeckt. Also haben wir die Testversion freigegeben. Düchting und Inwendo haben wirklich einen Top-Job gemacht“, zeigen sich die Unternehmer noch immer begeistert.

Zu den großen Vorteilen der App gehöre auch, dass sie jederzeit erweiterbar sei, etwa durch besondere Angebots-Module oder ein Coupon-System. „Seit kurzem haben wir auch ein Modul, das intern anzeigt, wenn ein Kunde im Internet einen Fasson-Betrieb bewertet hat“, berichtet Andreas Hammer. „Wenn der Kunde nur mit 'okay' bewertet, bekommt er sofort eine E-Mail und es fängt auf der Stelle eine Interaktion an. Der Unternehmer kann diese Form der Interaktion wunderbar zur Kundenbindung nutzen.“ Überhaupt habe die App einen außerordentlichen Kundenbindungseffekt, weil Kunden stolz seien, wenn sie sagen können: „Ich hab auch die App“.

Langfristiges Ziel sei es, die Kundenkarte Saubercard vollständig durch die App zu ersetzen. Auch wenn das nicht von heute auf morgen geschehen wird, sind sich die beiden Unternehmer sicher, dass sich die sechsstellige „Zukunftsinvestition“ am Ende auszahlen wird, so wie sich einst die Investition in die Kundenkarte ausgezahlt hat. Diese hat nicht nur zu einem stetigeren Warenfluss, sondern auch zu einem zuverlässigeren Geldfluss und somit höherer Liquidität in den Betrieben geführt, da die Kunden durch ihr Guthaben quasi in Vorleistung treten.

Umsatzsteigerung von zehn Prozent

Noch mehr Vorteile, sowohl für Kunden als auch Betriebe, bietet die Comfort-Card, die Fasson vor vier Jahren eingeführt hat und deren wesentlicher Unterschied zur Standardkarte laut Andreas Hammer darin besteht, dass das Kartenguthaben automatisch nachgeladen wird und der Kunde die Rechnung direkt auf seine hinterlegte Pflichtmailadresse bekommt. „Die Comfort-Karte ist die erste Karte von Fasson, die zugleich auch Geldkarte ist“, erklärt Hammer. Zielgruppe seien vor allem Geschäftsleute mit hohem Reinigungsumsatz, die an der Karte vor allem schätzten, dass der lästige Bezahlvorgang entfällt. Außerdem erhalten Comfort-Card-Kunden viele weitere Vorteile wie den Frühtau-Rabatt den ganzen Tag lang.

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Die Fasson-Kundenkarten-App gibt Kunden volle Transparenz.
Die Einführung der Sauber-Comfort-Card hat bei den Fasson-Betrieben innerhalb von zwei Jahren zu einer Umsatzsteigerung von zehn Prozent geführt, was Hammer auch damit erklärt, dass digitalisierte und automatisierte Bezahlvorgänge bei den Kunden die Ausgabefreudigkeit erhöhten, zumal wenn es sich wie bei einer Hemdenreinigung um Kleinstbeträge handele.

Kundenkarten und App haben dazu beigetragen, dass in manchen Fasson-Betrieben kaum noch Bargeld im Umlauf ist. Im Durchschnitt werden laut Andreas Hammer bereits 70 Prozent des Umsatzes unbar abgewickelt, in manchen Betrieben deutlich mehr. Aber nicht nur Papiergeld, Papier generell soll mithilfe der die App aus den Betrieben verbannt werden. „Wir sind aus innerster Überzeugung ökologisch ausgerichtet und tun alles dafür, Müll zu vermeiden. Unter anderem waren wir die ersten in unserer Branche, die auf Einwegverpackungen verzichtet haben“, berichtet Burkhard Hammer. „Mit dem Shirt-Bag – einer knallgelben Transporthülle für Hemden und einer blauen Tragetasche für größere Teile haben die beiden Unternehmer ein Pfandsystem entwickelt, das Plastikmüll aus den Betrieben künftig nahezu vollständig eliminieren soll. Ein Nebeneffekt ist, dass auch die Kosten für Verpackungsmaschinen und -folien dadurch deutlich gesunken sind.

„Irgendwann wird sich das rechnen“, sind sich Andreas und Burkhard Hammer sicher, zumal der „Supereffekt in Form von kostenloser Werbung“ nicht zu unterschätzen sei. „Die Hülle verbleibt beim Kunden, leuchtet ihm gülden entgegen und erinnert ihn stets daran, dass er mal wieder in die Reinigung müsste“, sagt Andreas Hammer schmunzelnd. „Das hat einen unglaublichen Werbe- und Kundenbindungseffekt.“



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