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13.01.2021  Verband fordert mehr Einkäufe bei heimischen Textil-Herstellern

Verband fordert mehr Einkäufe bei heimischen Textil-Herstellern

Einkäufer aus Politik und Behörden, Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollten mehr Textilien für Gesundheitsschutz bei heimischen Herstellern bestellen. Das ist eine Forderung des Verbands der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti). "Das wäre ein folgerichtiger Schritt zu zukunftsorientiertem, nachhaltigem Wirtschaften - und dies zudem in einer außergewöhnlich harten Krisensituation", betonte Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des Verbands, während einer Online-Pressekonferenz.

"Wir verstehen die Kaufzurückhaltung bei Gesundheitstextilien nicht, obwohl der Bedarf riesig ist." Das gelte besonders für Behörden. Zudem habe die Bundesregierung eine Milliarde Euro für eine nationale Epidemie-Reserve angekündigt. Nicht nur der Einkaufspreis solle entscheidendes Kaufkriterium sein, sondern auch Faktoren wie die Qualität oder Mehrfachnutzbarkeit von Textilien eine Rolle spielen. Für 2019 und 2020 verzeichnete der Verband jeweils einen deutlichen Rückgang bei den Umsätzen der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. Nach ersten Schätzungen soll der Gesamtumsatz 2020 um mehr als elf Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen sein.


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