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CHT

„Wir wollen zufriedene Kunden, aber keine komplizierten Verträge“

Chemiespezialist CHT präsentiert sich in der Branche nicht nur mit einem neuen Markenauftritt, sondern hat fast gleichzeitig seinen Kundenservice neu definiert. Darüber sprachen wir mit P. C. Stevens, Leiter des Geschäftsfeldes Textilpflege bei CHT. Er fordert mehr Eigenverantwortung der Wäschereien: „Wir wollen zufriedene Kunden, aber keine komplizierten Verträge“. Außerdem sagte P. C. Stevens, „stehen für uns die Entwicklung und Optimierung von Waschverfahren im Vordergrund“ Er kündigt damit gleich ein neues, revolutionäres Waschverfahren an, das sich aktuell in der Testphase befindet.

Prince Charles Stevens
Prince Charles Stevens, 1961 in Stuttgart geboren, ist bei CHT Leiter der Geschäftseinheit Textilpflege. Er ist staatlich geprüfter Textiltechniker und war insgesamt 14 Jahre in Produktionsbetrieben der Textilindustrie beschäftigt. 1991 trat Stevens in den Außendienst der CHT ein, damals für den Vertrieb von Textilveredlungschemikalien. P.C. Stevens hat innerhalb der CHT die Geschäftseinheit Textilpflege aufgebaut und blickt inzwischen auf 26 erfolgreiche Jahre im Vertrieb zurück. Seit nunmehr 40 Jahren beschäftigt er sich mit der Kombination Textil und Chemie.
"Wir als Unternehmensgruppe sind eine Einheit mit einem Team."
„Smart UV-Power ist eine smarte Kombination aus Physik und Chemie.“
WRP: Die CHT präsentiert sich in der Branche seit kurzem mit einem neuen Auftritt. Warum die Veränderung, welche Ziele werden damit verfolgt?

P. C. Stevens: Unsere Gruppe tritt jetzt einheitlich unter der Dachmarke CHT auf. In der Vergangenheit kamen von Kunden schon mal Fragen: Heißt das Unternehmen nun CHT oder Bezema? Ist es ein Unternehmen oder sind es zwei? Was bedeutet das Logo?

Deshalb wurde ein neuer Markenauftritt entwickelt. Das neue Logo sorgt für mehr Klarheit genauso wie unser Markenversprechen Smart Chemistry with Character. Mit dem neuen Auftritt geben wir eine eindeutige Botschaft in den Markt: Wir als Unternehmensgruppe sind eine Einheit mit einem Team. Wir wollen uns modern und zukunftsorientiert darstellen, unsere Marktaktivitäten weiter stärken und unsere Vorzüge gegenüber Wettbewerbern noch deutlicher herausarbeiten. Wir wollen unseren Kunden glaubhaft vermitteln, was wir mit ihnen gemeinsam erreichen können. Dafür haben wir die Markenarchitektur neu strukturiert.

Weltweit hat die CHT 22 eigene Gesellschaften. Diese werden nun alle nach und nach einheitliche CHT-Namen bekommen. Wir wollen das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, die Marktwirksamkeit weltweit erhöhen und unsere Synergien bündeln. Daraus werden wir eine Menge zusätzliche Energie gewinnen.

WRP: Wie sieht diese neue Markenstruktur unter dem CHT-Dach aus?

Stevens: Die CHT positioniert sich in drei Markenbereichen: Alles rund um das Textil bündelt sich in Textile Solutions. Das ist unsere Marke für die Textilhilfsmittel, die Textilfarbstoffe und das Textile Care Sortiment. Hierzu gehören auch die Bezema Colour Solutions. Mit dieser Marke bündeln wir zukünftig alle weltweiten Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen für Farbstoffe und Pigmente gemeinsam im Paket mit Färberei- und Druckereihilfsmitteln.
In der neuen Marke Industry Solutions werden alle unsere Angebote und Leistungen in den nicht textilen Marktsegmenten beworben. Hierzu gehören die Material Solutions für unsere Silikonelastomere, unsere Consumer Care Solutions sowie Leather Solutions, Paper Solutions, Paints & Coatings Solutions und die Mineral Building Solutions für Bauanwendungen.

Unsere starken Serviceleistungen finden sich jetzt gebündelt in Science und Service Solutions wieder. Hier sind Forschung und Entwicklung, Produktsicherheit und analytische Serviceaufgaben untergebracht. Die Beratung des Brand- und Retail Managements positionieren wir ebenfalls mit dieser Marke.

WRP: Wirken sich diese Veränderungen auch auf das CHT Geschäftsfeld Textilpflege aus?

Stevens: Nein. Es gibt nach außen einen neuen Auftritt, an den innerbetrieblichen Strukturen ändert sich aber nichts. Für unsere Kunden bleiben alle bisherigen Ansprechpartner, Kontaktdaten und Kommunikationswege unverändert.

WRP: Fast gleichzeitig mit dem neuen Markenauftritt definiert CHT den Kundenservice neu. Das Motto hier lautet: CHT sagt No und CHT sagt Yes. Was ist darunter zu verstehen?

Stevens: Die klare Kommunikation mittels Yes und No Mechanik unterstützt uns, unsere Position als Unternehmen klar und deutlich zu platzieren. Jeder Geschäftspartner weiß somit sehr genau wofür CHT steht, was er von uns erwarten kann und was eben nicht.

Genau diese Positionierung gilt auch für unseren Kundenservice in der Textilpflege. Es gibt zukünftig in unserem Serviceangebot Leistungen, die wir selbstverständlich weiter anbieten – CHT sagt Yes – und es gibt Leistungen, die wir nicht mehr ausführen – CHT sagt No.

Was machen unsere Servicetechniker beim Kunden? Fallen alle Leistungen, die heute jeden Tag beim Kunden in der Wäscherei auszuführen und die üblich sind, in ihren eigentlichen Tätigkeitsbereich? Oder gehören sie nicht in den Bereich des Facility-Managements des Betriebes oder gar in die Hand eines Elektrikers, wenn es zum Beispiel um elektrische Anlagen geht. Wie definieren wir eigentlich unsere Aufgaben in der Wäscherei?

Mit diesen Fragen hat sich unser Textilpflegeteam intensiv beschäftigt und anschließend eine Art Handlungskatalog zusammengestellt. Wir werden zukünftig eindeutig differenzieren, welche Aufgaben wir leisten können und wollen und welche nicht mehr. Wir, als Unternehmen sagen Yes und No – auch deshalb, weil wir eine Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern tragen.

Wir können nicht länger die Funktion des verlängerten Arms von Instituten sein. Ständig werden neue Bestimmungen für Wäschereien formuliert. Wir wissen, dass in den Betrieben in regelmäßigen Intervallen Hygienekontrollen notwendig sind. Oft bleibt dies dann leider am Servicetechniker hängen, obwohl es in den Verantwortungsbereich des Hygieneverantwortlichen der Wäscherei fällt. Hier muss zukünftig eine klare Differenzierung getroffen werden.

WRP: Das Problem ist, dass nicht alles, was der Servicetechniker des Chemieherstellers bei seinem Besuch in der Wäscherei leistet, in Rechnung gestellt wird beziehungsweise werden kann. Das hat auch dazu geführt, dass immer zuerst der Servicetechniker kontaktiert wird, wenn es in der Wäscherei ein Problem gibt.

Stevens: Das ist ein Dilemma, das für die ganze Industrie gilt. Aber um wirtschaftlich arbeiten und Preise stabil halten zu können – und damit auch Arbeitsplätze zu sichern –, müssen auch wir effizient sein. Es ist in unserem Interesse, dass ein Servicetechniker mehr Kapazitäten bekommt und damit mehr Kunden betreuen kann. Uns geht es nicht darum, dass wir mit unserem neu definierten Service Leistungen einkürzen, um Kosten zu sparen.

Wir möchten damit das Tätigkeitsprofil unserer Servicetechniker schärfen und die gesamte Leistungserwartung auf einen vernünftigen Nenner bringen. Deshalb stimmen wir in Zukunft mit jedem Kunden genau ab, was in die Aufgaben des Technikers fällt und was nicht mehr. So erzeugen wir mehr Eigenverantwortung in den Wäschereien und minimieren ihre Abhängigkeit von externen Know-how. Wir wollen den Betrieben das textile Wissen wieder zurückgeben, das sich die Waschmittelindustrie in den letzten Jahrzehnten von ihnen angeeignet hat. Durch die fast vollständige Übertragung aller Servicefunktionen und Aufgaben wurden die Wäschereien im Waschbereich unselbstständig gemacht. Das wollen wir nicht mehr. Wir wollen zufriedene Kunden, aber keine komplizierten Verträge.

Seit Jahren investieren wir sehr viel Zeit in den Wäschereien, um das Personal zu informieren, weiterzubilden und auf einen besseren textiltechnischen Stand zu bringen. Heute verstehen viele Wäschereimitarbeiter ihre Tätigkeiten beziehungsweise die Prozesse nur noch unzureichend. Hier hilft die CHT vor Ort mit Produkt- und Verfahrensschulungen.

WRP: In Zukunft wird der CHT-Servicetechniker bei seinem Kunden also nur das leisten, was in seinen eigentlichen Aufgabenbereich – die Chemie für die Waschprozesse – gehört.

Stevens: Richtig. Was zusätzlich in bestehenden Verträgen fixiert ist, wird natürlich auch weiterhin geleistet. Aber neue Verträge werden entsprechend gestaltet.

WRP: Im September veranstaltet die CHT wieder ihr traditionelles Symposium im schweizerischen Montlingen. Was wird diesmal im Fokus stehen?

Stevens: Ganz sicher unser neues Waschverfahren Smart UV-Power. Die bislang erreichten Praxisergebnisse sind sensationell. Wir erwarten, dass das neue Verfahren wie ein „Donnerhall“ durch die Branche gehen wird, wenn wir es während des Kundensymposiums offiziell im Markt vorstellen werden. Nur soviel sei an dieser Stelle bereits gesagt: Smart UV-Power ist eine intelligente und smarte Kombination aus Physik und Chemie, die es bisher in dieser Branche noch nicht gab. Wir haben es geschafft, bei einem hervorragenden Waschergebnis nicht nur den Wasserverbrauch signifikant zu senken, sondern auch die Abwasserbelastung enorm zu reduzieren.

Natürlich sind auch bei diesem Verfahren kein Chlor und keine Persäuren notwendig. Schon länger verzichten wir darauf bei all unseren Waschkonzepten und haben dies beim neuen Verfahren weiter optimiert. Waschen ohne Chlor und ohne Persäuren ist nach unserer Auffassung der richtige Weg in die Zukunft, sprich weniger und dafür saubere Chemie. Die Papierindustrie wirbt schon seit Jahrzehnten mit einer chlorfreien Bleiche. Es ist an der Zeit, dass dies auch in der Textilpflege umgesetzt wird – schon allein der Umwelt zuliebe.

WRP: Auch in diesem Jahr meldet die CHT ihr Textilpflegegeschäft „weiterhin auf Wachstumskurs“. Wie zufrieden sind Sie mit dem Ergebnis?

Stevens: Sehr zufrieden. In der Textilpflege sind wir beim Umsatz auch 2016 gegenüber dem Vorjahr zweistellig gewachsen. Es ist eine Entwicklung, die seit Jahren ungebrochen ist. Auch das Jahr 2017 sieht sehr gut aus. Wir sind sehr stolz, dass wir in einem sehr anspruchsvollen Marktumfeld mit einem großen Team-Engagement erneut punkten konnten.

Neben der guten Umsatzentwicklung freuen wir uns über den großen internationalen Erfolg, den wir in 2016 erreichten. Es konnten einige internationale Großkunden gewonnen werden. Damit erhält das Geschäft in 2017 eine neue Dimension und ist eine neue Herausforderung für das gesamte Team.

WRP: In welchen Märkten passierte dieses Wachstum?

Stevens: In Deutschland wachsen wir noch immer überproportional. Auch die Wachstumsraten im Ausland sind sehr gut, so dass wir von einem sehr ausgeglichenen Verhältnis sprechen können. Wir haben in Ländern wie Brasilien, Spanien und in Osteuropa mehr und mehr Erfolg. Auch die Geschäfte in der Schweiz und in Österreich laufen nach wie vor sehr gut. Weitere für uns wichtige Märkte sind Großbritannien und Frankreich.

Im Zuge dieses Erfolges bauen wir weltweit unsere Serviceteams weiter aus, zum Beispiel in Brasilien, Italien, Spanien und Österreich. Natürlichgilt dies auch für unsere Mannschaft in Deutschland. Wir haben uns in diesem Jahr im Norden mit drei weiteren Servicetechnikern verstärkt, so dass wir in dieser Region jetzt mit fünf Technikern unterwegs sind.

WRP: Welche Bedeutung hat heute der deutsche Markt für die CHT Textilpflege?

Stevens: Deutschland ist unser Heimatmarkt und nach wie vor unser stärkster Markt. Wir werden ihn auch in Zukunft mit aller Kraft bearbeiten. Wenn die CHT Textilpflege weiter nachhaltig wachsen will, dann geht dies jedoch nur, wenn wir auch international wachsen. Unser Unternehmen ist weltweit exzellent aufgestellt, und wir können in 22 Ländern Lösungen für die Textilpflege anbieten. Natürlich haben wir so genannte Fokus-Länder definiert, auf die wir uns konzentrieren. Ein Engagement muss schließlich auch Sinn machen. In starken Textilländern wie beispielsweise Pakistan, Indien oder Bangladesh wären wir der falsche Partner. Dort wird überwiegend mit billigen Waschpulvermarken gewaschen und die Ansprüche an die Waschqualität sind außerdem sehr niedrig.

WRP: Die CHT bewegt sich hierzulande in einem Markt mit nur begrenzten Wachstumspotential. Trotzdem meldet das Unternehmen jedes Jahr steigende Umsatzzahlen. Was sind die Erfolgsfaktoren?

Stevens: Ich denke, ganz wesentlich für unseren Erfolg sind unsere Innovationen. Unsere Kunden erwarten von einem Unternehmen wie der CHT, dass sie laufend neue Produkte und Konzepte auf den Markt bringt. Innovationen sind auch notwendig, um immer einen Schritt voraus zu sein und heute schon die Lösung von morgen in der Pipeline zu haben. Das heißt, die Zahnräder in unserer Forschung und Entwicklung greifen perfekt ineinander und drehen sich immer weiter – wie jüngst bei unserem neuen Waschverfahren Smart UV-Power gezeigt.

Wir haben natürlich den großen Vorteil, dass wir aus einem riesigen Pool schöpfen können. Die CHT ist in allen Prozessen, die ein Textil in seiner Entstehung durchläuft – von der Garnerzeugung, über Vorbehandlung bis hin zur Färberei und Beschichtung – mit seinen Lösungen involviert. Wir sind der einzige Anbieter weltweit, der die gesamte textile Kette abdeckt. Deshalb arbeiten wir eng zum Beispiel mit Faserherstellern zusammen. Wenn ein solches Unternehmen ein neues Produkt für den Markt ankündigt, dann wissen wir es schon heute und können an passenden Lösungen für die Textilpflege arbeiten. Wir kennen schon jetzt die Trends der nächsten Jahre.

Wichtige Bausteine unseres Erfolgs sind auch die Passion und der Enthusiasmus, den unser Team besitzt. Wir alle sind überzeugt von unseren Lösungen. Schließlich wissen wir immer ganz genau, woher unser Geld kommt. Unser Kunde ist deshalb unser oberstes Gebot. Ein weiteres Erfolgselement ist, dass CHT ein extrem finanzstarkes Stiftungsunternehmen ist.

Wenn man ein so tolles Wachstum über Jahre bilanzieren kann, heißt das eben auch, dass man in der Summe sehr viel richtig gemacht hat.

Was für uns auch sehr wichtig ist, aber nicht als Erfolgsfaktor angeführt werden kann, ist unsere Firmenzentrale, die sich noch immer in Tübingen befindet. Hier werden alle Entwicklungen und das gesamte Know-how gebündelt. Die chemischen Produkte, vor allem jene für die Wäschereinen, kommen aus unserem Werk in Dusslingen, obwohl Deutschland für einen Hersteller wie CHT nicht optimale Rahmenbedingungen bietet. Ich denke hier an Themen wie REACH und andere gesetzliche Auflagen, die in der Produktsicherheit zusammengefasst werden. Darüber hinaus ist Deutschland nicht gerade ein Billiglohnland. Alle unsere Produkte und Verfahren weltweit basieren auf deutscher Technologie, darauf sind wir auch ein bisschen stolz.

WRP: Der Erfolg eines Chemie-Herstellers im Wäschereisegment basiert auch darauf, dass er seine Kunden mit Beratung und Service überzeugen kann.

Stevens: Das ist richtig. Hier sind die Kompetenzen und damit die entsprechenden Qualifikationen der Mitarbeiter sehr wichtig. Alle in unserem Team besitzen einen textilen Background. Regelmäßig wird sehr viel Geld in ihre Weiterbildung investiert. Diese Schulungen zielen einerseits auf die technische Qualifikation. Zum Beispiel bekommen die Mitarbeiter ausführliche Einweisungen, wenn neue Produkte und Lösungen eingeführt werden. Dann gibt es Maßnahmen, die auf die Stärkung des Wir-Gefühls abzielen. Wir sagen, dass Erfolg nicht auf den Einzelnen basiert, sondern aus einer Teamleistung resultiert. Deshalb freut sich unser Mitarbeiter im Süden über den Erfolg seines Kollegen im Norden genauso wie wir als Deutschlandteam über die guten Ergebnisse der Mannschaft in Brasilien glücklich sind. Damit unser Team für die Textilpflegebranche die hohen Standards bei Beratung und Service auch in Zukunft leisten kann, fangen wir schon heute an, unsere Mitarbeiter von morgen auszubilden. Jedes Jahr werden bei der CHT rund 40 Chemisch-technische Assistenten ausgebildet. Wenn sie mit ihrer Lehre fertig sind, bekommen sie auch die Chance, sich in der Textilpflege zu engagieren. Sie passen perfekt in unser Anforderungsprofil: Sie haben einen textilen Background und besitzen ein hohes technisches sowie chemisches Verständnis.

WRP: Welche Ziele hat die CHT Textilpflege in den nächsten Jahren?

Stevens: Wir haben eine ganz klare Vision und deren Umsetzung mit der Strategie Agenda 2020 definiert. Aktuell sind wir auch auf dem besten Weg, diese erfolgreich zu erfüllen, was den Umsatz als auch das Ergebnis betrifft.

Interview aus WRP 07-2017