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Wendt Wäscherei- und Reinigungssysteme

Der Kunde will ein Hemd mit Stand

Die Firma Wendt Wäscherei- und Reinigungssysteme arbeitet in der Textilpflegebranche in einem Nischenmarkt. Seit 22 Jahren bedient das Unternehmen den Formteilefinish in Textilreinigungen und Wäschereien mit Maschinen von Unipress. Dabei ist im Laufe der Jahre die Hemdenbearbeitung immer mehr in den Fokus der Firmentätigkeit gerückt. Wir sprachen mit Inhaber Holger Wendt unter anderem darüber, warum aus seiner Sicht ein Hemd unbedingt gepresst werden muss.

Holger Wendt
Holger Wendt ist Inhaber der Wendt Wäscherei- und Reinigungssysteme Vertriebs-GmbH. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur arbeitete vor seiner Selbstständigkeit in verschiedenen leitenden Positionen bei einem seinerzeit international führenden Hersteller der Branche. Holger Wendt ist verheiratet und hat zwei Kinder.
WRP: Herr Wendt, Sie stehen mit Ihren Unipress-Hemdenmaschinen sozusagen für das gepresste Hemd. Es gibt bekanntlich verschiedene Möglichkeiten für die finale Bearbeitung, warum sollte das Hemd gepresst werden?

Wendt: Das Hemd mit einer Unipress-Hemdenmaschine zu pressen, dafür sprechen eine Reihe von Vorzügen, zum Beispiel die Qualität des Ergebnisses: Durch das Pressen bekommt das Hemd einen besonderen Stand. Es ist einfach gefestigt, hat mehr Qualität. Will man bei einem gefinishten Hemd ein nur annäherndes Resultat erreichen, muss es zusätzlich mit einem Konditionierer oder Stärke behandelt werden, um schließlich damit nur einen mittelmäßigen Stand zu erzielen. Auch der Transport des gepressten Hemdes ist viel einfacher. Es ist nicht anfällig für Feuchtigkeit und kommt zum Beispiel auch im Karton verpackt perfekt beim Empfänger an.

Ein weiterer wesentlicher Vorzug ist der geringe Energieeinsatz, den man beim Pressen benötigt: Unsere Hemdenpresse arbeitet im Gegensatz zu einem Hemdenfinisher mit bis zu 50 Prozent weniger Dampf. Das bedeutet auch spürbar weniger Wärmeentwicklung und damit ein angenehmeres Arbeitsklima, außerdem weniger CO2-Ausstoß.

Ein dritter wesentlicher Vorteil ist die Leistung: In der Praxis schafft man heute mit unserer Einzelrumpf-Hemdenmaschine 45 bis 52, theoretisch sind es bis zu 70 Hemden in der Stunde. Der Engpass ist also nicht die Maschine, sondern der Mitarbeiter. Das ist eine bessere Ausgangsposition als umgekehrt.

Diese Leistung wird mit einer stetig guten Qualität mit wenig beziehungsweise ganz ohne Nachbügelarbeit geliefert. Unipress-Hemdenmaschinen besitzen eine Rückenspannplatte, die beim Schließen der Pressplatten den Rücken spannt. So wird der Rücken komplett gepresst. Diese Vorrichtung erleichtert auch das Aufziehen des Hemdes auf den Rumpf und verbessert weiter das Pressergebnis. Auch taillierte Hemden kann man darauf mit einem guten Ergebnis bearbeiten. Übrigens hat Unipress mit der Rückenspannplatte für einen komplett gepressten Rücken ein Alleinstellungsmerkmal.

WRP: Wird in den deutschen Textilpflegebetrieben das Hemd mehr gefinisht oder mehr gepresst?

Wendt: Das Hemd wird hierzulande bis heute mehr gefinisht als gepresst. Das liegt unter anderem daran, dass viele Anbieter bis vor kurzem keine Hemdenpressen im Sortiment führten, der Finisher war sozusagen bei ihnen alternativlos. Über viele Jahre war die Firma Wendt der Anbieter für Hemdenpresstechnik. Heute haben alle namhaften Hersteller eine solche Maschine im Sortiment. Bislang vertraten diese die Ansicht, dass die Kunden kein gepresstes, sondern ein weiches Hemd favorisieren. Aus meiner Sicht war das schon immer der falsche Ansatz: Der Kunde will ein Hemd mit Stand haben, dass er noch abends gerne am Körper tragen kann.

WRP: Ab welcher Hemdenzahl lohnt sich der Einsatz einer Hemdenmaschine von Unipress?

Wendt: Unsere Hemdenmaschine rechnet sich ab einer Leistung von 150 Hemden am Tag. Hat man weniger Hemden in seinem Betrieb, muss man entscheiden: Schafft man es, mit einer höheren Qualität oder der Möglichkeit, einen anderen Preis zu kalkulieren, zusätzliche Hemden zu generieren? Ich denke, in diesem Markt ist für die Betriebe noch sehr viel Potential.

WRP: Die Firma Wendt arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit dem amerikanischen Unternehmen Unipress zusammen. Warum hat man sich für diesen Hersteller entschieden?

Wendt: Seit 1992 begleite ich das Hemd bei meinen Kunden mit Maschinen von Unipress. Erst ein paar Jahre zuvor hatten die Textilreinigungen das Hemd als Artikel für ihre Betriebe entdeckt, das bis dahin in den Wäschereien bearbeitet wurde. Sie schafften es, die Hemdenkunden in ihre Betriebe zu bekommen. Und einige fingen an, Hemden mit der Blaspuppe Venus zu finishen. Die Maschine hatte eine Stundenleistung von rund 20 Hemden. Schon damals fand ich diese Art der Hemdenbearbeitung nicht überzeugend: Die Ergebnisqualität war nicht gut, außerdem war es unwirtschaftlich.

Auf der Suche nach einer Alternative für die finale Hemdenbearbeitung empfahl mir der damalige Technische Leiter der Hotelgruppe Intercontinental die amerikanische Firma Unipress. Die Hemdenmaschinen entsprachen genau meinen Vorstellungen: schnell, wirtschaftlich, langlebig und eine gute Qualität liefernd. Seitdem arbeite ich mit Unipress zusammen. Zurückblickend kann man feststellen, dass diese Empfehlung für die Firma Wendt sehr wichtig war. Unsere lange Zusammenarbeit mit Unipress ist auch ein Beleg für Kontinuität sowie Verlässlichkeit und bietet unseren Kunden Sicherheit.

WRP: Warum sollte sich ein Textilreiniger beim Thema Hemd für ein Unipress-Maschine entscheiden?

Wendt: Vielleicht weil wir das schönste Hemd machen. Aber im Ernst: Unipress aus Tampa in Florida baut seit 1929 hochwertige, robuste Wäschereipressen. Die Philosophie von Unipress ist, sich mit seinen Produkten auf das zu konzentrieren, was man richtig gut kann. Und das ist, Maschinen für den Formteilefinish zu entwickeln und herzustellen.

Hemdenpressen als Rumpfpressen werden von Unipress seit den 1950er Jahren gebaut, Ende der 1980er Jahre führte das Unternehmen den Rumpf mit Absaugung ein. Bis dahin wurde bei Hemdenpressen das Hemd mit Federplättchen fixiert, was zu hässlichen Abdrücken auf den Hemden führte. Im Jahr 1994 kam eine Maschine in den Markt, die in einem Arbeitsgang den Rumpf presste und die Ärmel finishte. Die ersten Unipress-Maschinen wurden vor mehr als 50 Jahren nach Deutschland geliefert.

Eine Unipress-Maschine presst natürlich das Hemd. Sie arbeitet energieeffizient, hat eine hohe Leistung und hilft, Personalkosten einzusparen. Weitere Merkmale sind ihre hohe Einsatzdauer und Verfügbarkeit. Ein Beispiel: Einer meiner Kunden hat mit seiner Doppelrumpf-Hemdenpresse in drei Jahren rund 600.000 Hemden bearbeitet. Bis jetzt hatte er Ersatzteilkosten in Höhe von rund 1.000 Euro.

Eine hohe Maschinenverfügbarkeit ist heute eine der wichtigsten Anforderungen. Um die hohen Belastungen im Tagesgeschäft zu meistern, werden schon bei Konstruktion und Bau der Unipress-Maschinen keine Kompromisse gemacht. Gibt es doch einmal Probleme im Betrieb, lassen sich diese über die PLC-Steuerung der Maschine schnell diagnostizieren. Um einen Fehler zu beheben, reicht in vielen Fällen ein Telefongespräch. Manchmal muss ein Teil ausgetauscht werden. Deshalb unterhalten wir in Hannover ein umfangreiches Angebot an Ersatzteilen vor. Angeforderte Teile verlassen noch am gleichen Tag das Lager. In der Regel baut der Kunde das Ersatzteil selbst ein. Das geht am schnellsten und ist zudem die kostengünstigste Lösung. Auf Wunsch steht natürlich auch die Firma Wendt bereit.

Der Textilreiniger kann sich mit einer Unipress-Maschine in seinem Markt vom Wettbewerb differenzieren. Das geht einmal über die hohe Qualität oder über den Preis. Für beide Strategien bieten Unipress-Produkte mit ihrer Presstechnik, einer hohen Leistung und Qualität sowie geringen Energieverbrauch beste Voraussetzungen.

WRP: Wenn Sie diese ganzen Vorzüge erläutern, müssten in Deutschland in den Betrieben eigentlich viel mehr Hemdenpressen von Unipress als Hemdenfinisher stehen.

Wendt: Bei einer Unipress-Hemdenmaschine stehen auf der einen Seite eine Reihe von Vorteilen, auf der anderen Seite ein höherer Anschaffungspreis als für einen Hemdenfinisher. Sicherlich ist das ein relevantes Kriterium in einer Branche, die sich heute nicht gerade durch eine hohe Ertragskraft auszeichnet. Der höhere Anschaffungspreis einer Hemdenmaschine von Unipress relativiert sich aber durch die hohe Produktivität bei wenig Energieeinsatz. Wenn zum Beispiel in einem Betrieb täglich 200 Hemden bearbeitet werden, dann schafft eine Mitarbeiterin diese Zahl mit einer Unipress-Hemdenmaschine in rund vier Stunden. Mit einem Hemdenfinisher benötigt sie für das gleiche Pensum vielleicht sechs Stunden. Seine Leistung ist nicht ganz so hoch, die Hemden müssen nachgearbeitet werden. Die eingesparte Zeit macht es möglich, dass die Mitarbeiterin an einer anderen Position im Betrieb produktiv eingesetzt werden kann.

Man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass es in einigen Betrieben noch immer nicht so ganz angekommen ist, dass die Aufwendungen für das Personal den größten Anteil im Gesamtkostenblock darstellen. Vor dem Hintergrund, dass ab 1. Januar 2015 der gesetzliche Mindestlohn gelten wird, ist dies noch bedeutender.

WRP: Neben den Hemdenmaschinen von Unipress offeriert Ihre Firma im Produktportfolio weitere Lösungen für das Formteilefinish. Welche Kriterien sind wichtig, damit ein Produkt es in diese Auswahl schafft?

Wendt: Wie schon erwähnt ist die Firma Wendt auf Lösungen für das Formteilefinish spezialisiert. Neben dem Hemd hat unser Partner Unipress noch sehr gute Maschinen für Obergarderobe und Hosen im Portfolio. Man kann diese Technik übrigens auch ausgezeichnet in der Nassreinigung einsetzen. Außerdem haben wir Produkte von Colmac im Sortiment. Das amerikanische Unternehmen baut Tunnelfinisher in großer Leistungsbandbreite für 50 bis 2.000 Teile in der Stunde. Eingesetzt werden können diese Maschinen zum Beispiel in kleinen bis mittelgroßen Wäschereien für Altenheimwäsche. Die Tunnelfinisher erzeugen ein hervorragendes Finish und arbeiten effizient. Sie helfen den Produktionsfluss zu verstetigen und minimieren damit die Personalkosten.

Bevor wir ein Produkt in unser Sortiment aufnehmen, wird zuerst geprüft: Was ist der Nutzen für den Kunden? Die Qualität muss natürlich passen, die Maschinen müssen zuverlässig arbeiten, wir müssen den Service leisten können.

WRP: Wenn Sie kurz skizzieren, was zeichnet die Firma weiter Wendt aus?

Wendt: Als Direktverkäufer ist die Firma Wendt ein Kleinstlieferant in einem kleinen Nischenmarkt. Wir wissen aber, dass nicht die Größe des Unternehmens und des Produktportfolios entscheidend ist in unserem Metier, sondern eine überzeugende Produktqualität und ein kompetenter und schneller Kundenservice vor, während und nach dem Kauf. Uns ist es wichtig, stets ein verlässlicher Partner für unsere Kunden und Lieferanten zu sein.

Seit 22 Jahren ist diese Haltung unser Erfolgsgeheimnis und wir können unsere Maschinen gegen stärksten Wettbewerb verkaufen. Wir haben seitdem gerade beim Thema Hemd ein umfassendes Wissen und Erfahrungen angesammelt. Kurz: Wir machen nur das, was wir gut können. Und wir tun nur das, was wir hinterher auch leisten können.

WRP: Welche Kunden beziehungsweise Märkte werden mit dem Wendt-Sortiment bedient?

Wendt: Unsere Kunden sind Wäschereien und Textilreinigungen hauptsächlich in Deutschland, aber auch in Österreich und in der Schweiz. In den letzten beiden Jahren sind die Textilreinigungsbetriebe für die Firma Wendt immer wichtiger geworden. Das liegt unter anderem im Artikel Hemd begründet, der in der Textilreinigung immer bedeutender geworden ist.

WRP: Wird das Hemd diese Rolle als maßgeblicher Umsatzträger in den Textilreinigungen auch in Zukunft spielen können? Gibt es weitere Artikel, die in der Textilreinigung wichtig werden könnten?

Wendt: Davon gehe ich fest aus. Das Hemd wird mindestens in den nächsten 20 Jahren seine wichtige Rolle für die Textilreinigungen behalten. Genauso wie die Hose und das Sakko.

WRP: Je nach Region und Betrieb variiert der Preis für das Hemd enorm. Welches ist für Sie der „richtige Preis“ für diesen Artikel?

Wendt: Der richtige Preis ist der, den der Markt beziehungsweise der Kunde zahlt. Er muss vom Textilreiniger so bestimmt werden, dass er dem Kunden passt, er ihn attraktiv findet. Nur so kommt der Kunde gerne beziehungsweise überhaupt in den Betrieb. An diesem Preis hat sich die Kostenstruktur des Betriebes auszurichten.

Dabei bin ich kein Befürworter einer Niedrigpreisschiene. Aber eine hohe Auslastung erzeugt den notwendigen Druck und damit Effizienz im Betrieb. So kann man auch einen niedrigen Hemdenpreis betriebswirtschaftlich rechtfertigen. Jeder kennt die Situation, dass der halb volle Wagen zum Feierabend hin in der gleichen Zeit bearbeitet wird wie der gefüllte Wagen.

Bei der Preisbestimmung gibt es keinen Königsweg, kein Patentrezept. Denn jeder Betrieb hat andere Bedingungen, hat einen anderen Wettbewerb.

WRP: Effizienz ist ein wichtiges Stichwort. Die Firma Wendt hat den so genannten PieceCounter im Sortiment. Er erlaubt das Produktionsmonitoring in der Textilreinigung. Welche Bedeutung hat das Thema Leistungstransparenz heute in den Betrieben?

Wendt: Bei dem hohen Wettbewerbsdruck in der Branche ist betriebliche Transparenz wichtiger denn je. Viele Textilreiniger meinen zwar, dass sie ganz genau wissen, was in ihrer Firma passiert und wie gearbeitet wird. Für einige mag das auch gelten, aber vielleicht nicht für alle Betriebe. Und genau hier kann der PieceCounter helfen.

Diese Lösung stellt sowohl dem einzelnen Mitarbeiter als auch dem Betrieb eine Reihe von Informationen zur Verfügung. Zum Beispiel kann sich der Mitarbeiter an der Hemdenmaschine auf dem Touchscreen-Display des PieceCounter seine aktuelle Leistung im Verhältnis zur Soll-Leistung anzeigen lassen. So hat er jederzeit Informationen über den Stand seiner Arbeit. Gleichzeitig liefert das System in Echtzeit Daten zum Beispiel über Produktionszahlen und -zeiten. Zusätzlich können unter anderem verschiedene Berichte abgerufen werden, zum Beispiel wie sich die Produktivität des Betriebs über einen bestimmten Zeitraum darstellt.

Für mich ist der PieceCounter mit seinen Funktionen ein wichtiges Werkzeug, damit Betriebe im Wettbewerb bestehen können. Er liefert die notwendigen Informationen, um in der Textilreinigung oder in der Wäscherei an den kleinen Stellschrauben zu drehen, um zu optimieren, die Effizienz zu steigern, die Kosten zu minimieren.

WRP: Sie kennen die Textilreinigungsbranche seit vielen Jahren. Wie schätzen Sie aktuell die Situation in diesem Bereich ein?

Wendt: Grundsätzlich hat die Branche das Problem, dass sie mit zu hohen Kosten arbeitet. Viele meinen deshalb, höhere Preise realisieren zu müssen. Leider interessiert es den Kunden nicht, wie sich die Kosten des Unternehmers verändert haben.

Das alles wird zwar immer wieder beklagt, aber es wird aus meiner Sicht zu wenig unternommen, um dies zu ändern. Dabei gibt es verschiedenen Strategien: zum Beispiel Automation, Leistungserfassung, Optimierung der betrieblichen Logistik und effiziente Technik.

Auch Produktionsfluss- und Engpassanalysen helfen Schwachstellen aufzudecken, um den Betrieb fit für den Wettbewerb zu machen.

WRP: Welche Themen beziehungsweise Entwicklungen beobachten Sie?

Wendt: Es ist kein Geheimnis: Während in den Metropolregionen und großen Städten es immer noch eine Vielzahl von Textilreinigungen gibt, ist in der Fläche die Versorgung mit dieser Dienstleitung nicht mehr gewährleistet.

Jeder Markt entwickelt sich, verändert sich im Laufe der Zeit. Wenn man heute mit einer Textilreinigung erfolgreich sein will, dann darf man als Unternehmer nicht mehr so agieren wie vor fünfzehn Jahren. Kurze Lieferzeiten, Kundennähe und -bindung waren schon früher und sind auch heute noch die Schlüsselaufgaben.

Aber Kundennähe und -bindung sind über social media heute einfacher und besser möglich. Ich vermute, dass diese Möglichkeiten nicht in allen Betrieben ausgeschöpft werden.

Trotzdem glaube ich, dass der Bedarf noch immer groß ist. Aber das Potential wird nicht genutzt. Ich denke, der Branche würde es gut tun, wenn bereits bestehende, seriöse Franchiseunternehmen stärker expandieren würden. Mit deren Kompetenz könnten Inhaber bestehender Textilreinigungen sowie Quer- und Neueinsteiger mit erfolgreichen Konzepten ausgestattet werden, die dann auch zum Erfolg aller führen würden. Das würde der ganzen Branche helfen.

WRP: Welche Ziele hat die Firma Wendt in den nächsten Jahren?

Wendt: Es würde mich freuen, wenn noch mehr Betriebe zu zufriedenen und erfolgreichen Nutzern von Unipress-Maschinen werden würden.


Wendt Wäscherei- und Reinigungssysteme


Wendt Wäscherei- und Reinigungssysteme
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Reinekestr. 14

30966 Hemmingen
Tel.: 0511 / 89 81 790
Fax: 0511 / 89 81 791
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info@wendtwasch.de

Geschäftsführer: Holger Wendt

Das Sortiment der Firma Wendt umfasst: Hemdenpressen, Hemden-Kittelkabinett, Wäschereipressen, Finishgeräte (alle Unipress), Tunnelfinisher (Colmac), Produktionsmonitoring (Wesvic), Gebrauchtmaschinen (nur Unipress).

Die Firma Wendt hält für die Technik ein umfassendes Ersatzteilangebot in Hannover vor. Werkstatt und Lager befinden sich in Apolda. Service und Kundendienst für die Maschinen wird über die Firma Wendt geleistet.

Interview aus WRP 11-2014